Das menschliche Gehirn

Hirnprozesse sind die feinstofflichen Abbilder geistiger Bewegung. Im Hirn selbst existieren nur Verknüpfungen, nichts anderes. Im Hirn gibt es keine Wahrheit, keine Weisheit, keine Bilder, keine Ideen, das Hirn ist ein System von Verknüpfungen.

Grob könnte man das Gehirn in zwei Teile einteilen:
• Ein Teil, der von oben gebraucht wird, sozusagen aus der geistigen Freiheit heraus.
• Der zweite Teil, der vom Organismus in Anspruch genommen wird.

Für beide Bereiche braucht es Zugriffsroutinen, Programme welche die Verknüpfungen sinnvoll lesen und interpretieren können.

Die Routinen für beide Bereiche sind nicht im Menschen zu finden.

Der Organismus des Menschen ist ein komplexes und raffiniertes System, welches in sich alleine und auf sich selbst angewiesen niemals die Fähigkeit hätte, sich selbst zu erschaffen und zu erhalten. Das Leben, das Lebendige des menschlichen Organismus schöpft seine Informationen aus grossen Weisheitszusammenhängen. Um den menschlichen Körper in der Art zum funktionieren zu bringen, wie er funktioniert, braucht es die Komplexität eines Kosmos. Die Routine für den menschlichen Organismus ist also nicht im Menschen selbst zu suchen, sondern in den rhythmischen Kräften die aus dem All heraus auf die Erde wirken.

Nächtlich wird der Körper ausschliesslich der kosmischen Routine ausgesetzt, alles wird frisch ausgerichtet, regeneriert, abgeglichen. Tagsüber vermischen sich die Routine des Kosmos mit dem wachen Zugriff auf das kreative Selbstbewusstsein.

Ausgangspunkt für solch weitgreifende Gedanken ist eine Geistigkeit, die allem sich Offenbarendem zugrunde liegt. Wesenhaft geistiges, geistig Wesenhaftes, Geistwesen, die den Kosmos, das All, das Universum durchdringen und die auch den menschlichen Geist zum Bewusstsein verhelfen.

Aus atavistischen Zusammenhängen heraus wurde am Himmel der Tierkreis erkannt. Tierkreis und Planetensystem sind die Bildner des tierischen wie auch des menschlichen Organismus.
Die menschlich geistigen Fähigkeiten, sein kreatives schöpferisches Potential greift über die Dimension des Tierkreises hinaus, sinnbildlich, weit, weit ins Universum hinaus.

Der Mensch ist also nicht aus seinem Inneren heraus zu verstehen, weil die ihn bildenden und erhaltenden Faktoren Kräfte sind, die fortlaufend aus dem Kosmos heraus auf ihn einwirken.

Der Mensch ist eine Art kosmischer Umstülpung und er steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde. Seelisch eingebunden, ausgestattet mit der Möglichkeit mitzugestalten, sich zu entwickeln, an der Geistigkeit teilzuhaben und mitzuwirken.

Der Mensch ist einerseits aus dem Kosmos geschaffen und andrerseits sich selbst erschaffend. Die Richtung der Entwicklung ist eine Grosse, eine dem Universum entsprechende. Die Grösse dieser Entwicklung muss entdeckt werden, denn grosse Geistigkeit gibt nicht vor, sie inspiriert.

Das menschliche Hirn ist dazu begabt herauszufinden, der Mensch ist zur Individualität begabt, zu einem Ich, welches an der grossen Freiheit, an der kosmischen Freiheit teilhaben kann.

Ohne dass sich dem Menschen die geistige Welt offenbart, wird er nicht frei. Ohne das geistige Universum einzubeziehen ist der Mensch im Ego-Gefängnis gefangen.
Die Weisheit aus der heraus wir Menschen schöpfen ist universal. Im Menschen drin, in seinem physischen Körper ist sie nicht zu finden. Auf die Weisheit müssen wir mit unserem Geist zugreifen. Geist verbindet sich mit Geist, Geist begreift sich am Geist.

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